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Gemeinsam gegen Gewalt. Das Forschungsprojekt SAGRE setzt sich für den „Schutz vor Aggression und Gewalt für Rettungs- und Einsatzkräfte der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr“ in Deutschland ein.

Feuerwehrfahrzeug mit gesprungener Frontscheibe durch Angriffe in der Silvesternacht 2022/2023

Zur nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr zählen Rettungsdienste, Feuerwehren und weitere Hilfsorganisationen. SAGRE analysiert die Hintergründe von Gewalt gegen Helfende, identifiziert Risikofaktoren und erarbeitet daraus praxisnahe Lösungen, welche langfristig die Sicherheit und Arbeitsbedingungen der Einsatzkräfte verbessern. 

Um Aggressionen und Gewalt nicht nur reaktiv, sondern präventiv zu begegnen, werden in SAGRE Expertisen aus sehr verschiedenen Bereichen zusammengebracht. Aus wissenschaftlicher Sicht werden die Gebiete der Psychologie, Kriminologie und Soziologie in den Forschungsansatz integriert. Mit Unterstützung der Staatsanwaltschaft und der Jugendämter wird sichergestellt, dass ein umfassender Blick nicht nur auf die Betroffenen, sondern auch die Gewaltausübenden geworfen wird. Durchgeführt wird das Projekt von der Berliner Feuerwehr, dem Bayerischen Roten Kreuz und der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Mehr Infos zum Team sind auf der Seite Projektteam zu finden. 

Förderung

SAGRE wird von August 2024 bis Juli 2026 gefördert im Zuge der Bekanntmachung „Anwender – Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit 2018 bis 2023“ der Bundesregierung.

 

Logo des Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

 

Logo des Rahmenprogramms mit dem Titel Forschung für die zivile Sicherheit vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

Neuigkeiten

SAGRE auf der INTERSCHUTZ 2026

15 Juni 2026
Vom 1. bis 6. Juni 2026 war das Projekt SAGRE am Stand der Berliner Feuerwehr auf der INTERSCHUTZ in Hannover vertreten.

Praxisworkshop des Forschungsprojekts SAGRE in Würzburg

24 April 2026
Mit Führungskräften von den Berufsfeuerwehren München, Rostock, und Frankfurt/Main, des Malteser Hilfsdienstes und des BRK wurden unter Anleitung der Projektpartner BRK, Berliner Feuerwehr und Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin verschiedene Fragestellungen diskutiert.